📋 Coaching-Durchführung
Vollständiger Workflow zur Mitarbeiterentwicklung – von der Bedarfsidentifikation bis zur Erfolgskontrolle
1. Identifikation von Coaching-Bedarf
Bevor ein Coaching gestartet wird, hilft der E-Coach dabei, die richtigen Schwerpunkte zu finden und Mitarbeitende mit Entwicklungsbedarf zu identifizieren.
🎯 So nutzen Sie die Bedarfsliste
→ Bedarfsübersicht aufrufen: Navigieren Sie
zu
Coachings.
Unter der Rubrik Bedarfsübersicht finden Sie
alle Mitarbeiter, deren Monitorings vom Coach als "für Coaching
vorgemerkt" markiert wurden.
→ Direktstart nutzen: Ein Klick auf "Starten" in dieser Liste übernimmt automatisch den Mitarbeiter-Kontext und die relevanten (vorgemerkten) Monitorings in den neuen Workflow.
💡 Tipp: Priorisieren Sie Mitarbeiter mit mehreren vorgemerkten Monitorings – hier besteht in der Regel der größte Handlungsbedarf.
2. Der "Neues Coaching"-Flow
Sie können ein Coaching jederzeit manuell über den Button "Coaching starten" (oder "Benutzer anlegen" in der Einzelhistorie) beginnen. Der Prozess unterteilt sich in zwei Schritte:
Schritt 1: Konfiguration
• Mitarbeiter wählen: Suchen Sie den gewünschten Agenten aus der Dropdown-Liste aus.
• Projekt & Team: Wählen Sie die organisatorische Zuordnung für dieses Coaching (wichtig für Reporting und Zuständigkeiten).
• Art des Coachings festlegen:
→ Monitoring-basiert: Verknüpfen Sie konkrete Gesprächsergebnisse. Dies ist der Standard für qualitätsgetriebene Sitzungen mit direktem Bezug zu erfassten Kundenkontakten.
→ Anlassbezogen: Für Feedbackgespräche ohne direkten Bezug zu einem Monitoring (z.B. nach der Probezeit, bei allgemeinen Beschwerden oder Teamfeedback). Hier müssen Sie eine schriftliche Begründung hinterlegen.
Schritt 2: Monitoring-Auswahl (nur bei Monitoring-basiert)
In diesem Schritt wählen Sie die spezifischen Monitorings aus, die in der Sitzung besprochen werden sollen:
• Tabellenansicht nutzen: Alle verfügbaren Monitorings des Mitarbeiters werden übersichtlich aufgelistet.
• Vorgemerkt-Filter aktivieren: Nutzen Sie den Filter "Vorgemerkt", um gezielt die kritischen Kontakte anzuzeigen, die zuvor vom QM-Team markiert wurden.
• Indikator beachten (Hut-Symbol 🎓): Das Icon zeigt an, dass ein Monitoring bereits in einer anderen Coaching-Sitzung verwendet wurde. So vermeiden Sie Doppelungen.
⚠️ Wichtig: Wählen Sie nur Monitorings aus, die thematisch zusammenpassen. So bleibt das Coaching fokussiert und effektiv.
3. Durchführung & Dokumentation
Nach der Bestätigung der Auswahl landen Sie in der Vorbereitungs-Maske. Hier findet die eigentliche Dokumentation der Coaching-Sitzung statt. Die Oberfläche ist in zwei Bereiche unterteilt:
📊 A. Analyse-Kontext (Linke Spalte)
Dieser Bereich bietet Ihnen eine automatisch generierte Übersicht über die Leistung des Mitarbeiters:
• Ergebnisse & Kategorien: Das System berechnet automatisch die Durchschnittswerte aller verknüpften Monitorings. So erkennen Sie auf einen Blick Stärken und Schwächen.
• Bemerkungen: Lesen Sie alle Freitext-Kommentare aus den Monitorings gebündelt an einer zentralen Stelle. Dies hilft Ihnen, wiederkehrende Muster oder spezifische Problemfelder zu identifizieren.
✍️ B. Dokumentation (Rechte Spalte)
In diesem Bereich dokumentieren Sie den Inhalt und die Ergebnisse des Coaching-Gesprächs:
1. Themenschwerpunkte auswählen
Wählen Sie aus den vordefinierten Fokus-Themen (z.B. "Einwandbehandlung", "Gesprächsführung", "Produktkenntnisse"). Diese Kategorisierung fließt in die globale Statistik ein und ermöglicht Team-übergreifende Auswertungen.
2. Zielvereinbarung definieren
→ Klicken Sie auf "Ziel hinzufügen"
→ Definieren Sie den Inhalt des Ziels (nutzen Sie die SMART-Formel: Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert)
→ Legen Sie eine Frist fest (Datum, bis wann das Ziel erreicht sein soll)
→ Sie können bis zu 3 aktive Ziele pro Sitzung hinterlegen
3. Maßnahmen dokumentieren
Dokumentieren Sie alle durchgeführten Übungen und Trainingsmaßnahmen im Freitextfeld (z.B. "Rollenspiel zur Einwandbehandlung durchgeführt", "Leitfaden gemeinsam erarbeitet", "Shadowing vereinbart").
💡 Best Practice: Formulieren Sie Ziele immer aus Sicht des Mitarbeiters (z.B. "Ich reduziere meine AHT um 15 Sekunden" statt "Agent soll schneller werden").
4. Speichern & Abschluss
Je nach Status Ihres Coachings haben Sie zwei Optionen:
📝 Entwurf speichern
Klicken Sie auf "Vorbereitung speichern", wenn Sie das Gespräch erst zu einem späteren Zeitpunkt führen möchten.
→ Status: Das Coaching erhält den Status Geplant und erscheint in Ihrer Aufgabenliste zur Nachverfolgung.
✅ Coaching abschließen
Sobald das Gespräch tatsächlich geführt wurde, klicken Sie auf "Coaching abschließen".
→ Voraussetzung: Mindestens ein Ziel oder eine Maßnahme muss dokumentiert sein.
→ Status-Wechsel: Das Coaching wechselt in den Status Durchgeführt.
→ Zeitstempel: Das aktuelle Datum wird automatisch als Erfüllungsdatum gesetzt.
⚠️ Wichtig: Nach dem Abschluss können Sie die Dokumentation nicht mehr bearbeiten. Prüfen Sie daher alle Angaben sorgfältig, bevor Sie das Coaching finalisieren.
5. Nachverfolgung (Follow-up)
Ein erfolgreiches Coaching endet nicht mit dem Gespräch, sondern mit der Erfolgskontrolle der vereinbarten Maßnahmen. Das System unterstützt Sie dabei durch verschiedene Tracking-Funktionen:
📈 Zielverfolgung auf dem Dashboard
Im zentralen Dashboard (oder im Coaching-Bereich) sehen Sie eine Übersicht aller offenen Ziele – teamweit oder nach Mitarbeiter gefiltert. Farbcodes zeigen Ihnen auf einen Blick, welche Ziele bald fällig sind oder bereits überfällig.
✓ Status aktualisieren
In der Coaching-Detailansicht können Sie den Status jedes Ziels aktualisieren:
→ "Erreicht": Das Ziel wurde erfolgreich umgesetzt (grüne Markierung)
→ "Nicht erreicht": Das Ziel konnte nicht realisiert werden (rote Markierung, ermöglicht Nachfolge-Coaching)
📋 Einzelhistorie nutzen
Nutzen Sie die Einzelhistorie eines Agenten, um die Lernkurve und Entwicklung über mehrere Monate hinweg zu verfolgen. Alle vergangenen Coaching-Protokolle sind jederzeit über "Details" einsehbar – inklusive Zielvereinbarungen, Maßnahmen und Erfolgsquoten.
💡 Tipp: Planen Sie Follow-up-Gespräche direkt bei der Zielsetzung mit ein. Eine Nachverfolgung nach 2-4 Wochen erhöht die Erfolgsquote deutlich.